IMPREGNO – das Imprägniermittel –
Fluorfrei Imprägnieren.
Der Umwelt zuliebe.

IMPREGNO ist ein PFC-freires Hydrophobiermittel zur Langzeitimprägnierung für die Anwendung auf Textilien, insbesondere für Outdoor-Artikel, Stein, Holz, Leder oder Kunststoff.
IMPREGNO-Imprägnierung eignet sich für alle aufnahmefähigen Materialien.
Die Griffbarkeit des Materials bleibt erhalten.
IMPREGNO-Imprägnierspray ist gebrauchsfertig und kann im Sprühverfahren, in der Waschmaschine zur Nachimprägnierung oder im Foulard (Textilmaschine) appliziert werden. Die auszurüstende Ware muss frei von effektmindernden Substanzen (z.B. Restalkali, Staub, Präparationen usw.) sein.
IMPREGNO ist geruchsarm, nicht brennbar und nicht selbstentzündlich.
IMPREGNO wirkt vorbeugend gegen Pilzbefall und Algen.
IMPREGNO ist Made in Germany.

Warum PFC-frei gut ist für Mensch und Natur.

 

Was ist PFC?

PFC sind schwer abbaubare Verbindungen aus Fluor und Kohlenwasserstoff. Sie tauchen sogar in der Leber von arktischen Eisbären auf, weil sich die Stoffe über die Nahrungskette ansammeln. PFC sind für uns Menschen nicht unbedenklich: neuere Studien vermuten einen Zusammenhang von PFC und dem erhöhten Wachstum von Tumoren, verminderter Fruchtbarkeit, Immunstörungen, Schilddrüsenerkrankungen und Übergewicht.
PFC ist eine Abkürzung für per- und polyfluorierte Chemikalien. Diese Stoffgruppe umfasst mehr als 800 Stoffe.
Die bekanntesten Vertreter sind die Perfluoroktansulfonsäure (PFOS) und die Perfluoroktansäure (PFOA).

PFC kommen nicht natürlich vor, sondern haben einen anthropogenen Ursprung. Chemisch gesehen bestehen PFC aus Kohlenstoffketten verschiedener Längen, bei denen die Wasserstoffatome vollständig (perfluoriert) oder teilweise (polyfluoriert) durch Fluoratome ersetzt sind. Polyfluorierte Chemikalien können zu perfluorierten Stoffen abgebaut werden und werden daher weitläufig als Vorläufer bezeichnet.

Die Verwendung von zwei extrem langlebigen PFC’s (PFOS und PFOA) ist in der EU wie auch in der Schweiz eingeschränkt. Andere PFC, welche ebenfalls Gesundheits- und Umweltrisiken bergen, sind jedoch noch in Gebrauch. Beängstigend ist, dass PFC sogar im Blut von Neugeborenen gefunden wurden.

Wie gelangen PFC in die Umwelt?

In die Umwelt können PFC bereits bei ihrer Herstellung und bei der Herstellung von PFC-haltigen Produkten gelangen. Beim Gebrauch und der Entsorgung dieser Produkte können PFC auch im weiteren Verlauf des Lebenszyklus freigesetzt werden.

Weder biotische Prozesse (Bakterien) noch abiotische Prozesse (Wasser, Luft, Licht) können zum Abbau der PFC beitragen. Somit können sie auch nicht in Kläranlagen abgebaut werden. Vielmehr entstehen in Kläranlagen durch verschiedene Umwandlungsprozesse aus den abbaubaren Vorläuferverbindungen (polyfluorierte Chemikalien) zusätzliche perfluorierte Chemikalien. Wasserlöslichen PFC werden über Flüsse und Meere global verteilt. Sogar in entlegenen Gebieten wie der Arktis und den dort lebenden Tieren werden diese Verbindungen gefunden.

Andere PFC reichern sich im Klärschlamm an. Wird dieser Klärschlamm als Bodenverbesserer in der Landwirtschaft genutzt, können Pflanzen die PFC aus dem verunreinigten Boden aufnehmen oder die Chemikalien versickern ins Grundwasser.

Flüchtige PFC, zum Beispiel aus Imprägniersprays verteilen sich über Luftströmungen in die Atmosphäre. PFC können auch an Partikel adsorbieren und so über weite Strecken in der Luft transportiert werden. Über Niederschlagsereignisse gelangen PFC wiederum in Boden und Oberflächengewässer.

Warum sind PFC so besorgniserregend für die Umwelt?

PFC bestehen aus Kohlenstoffketten verschiedener Länge, bei denen die Wasserstoffatome vollständig (perfluoriert) oder teilweise (polyfluoriert) durch Fluoratome ersetzt sind. Diese sehr stabile Bindung zwischen Kohlenstoff und Fluor lässt sich nur unter sehr hohem Energieaufwand lösen.
Werden PFC einmal in die Umwelt eingetragen verbleiben sie dort für sehr lange Zeit. Einige PFC, insbesondere PFC mit einer langen Kohlenstoffkette, reichern sich zudem im Organismus und entlang der Nahrungskette an. PFC mit einer kurzen Kohlenstoffkette reichern sich zwar weniger im Organismus an, sind jedoch umso mobiler und können somit schneller Grund- und Trinkwasser verunreinigen. Darüber hinaus ist von einigen PFC bekannt, dass sie toxisch wirken.

Sind PFC gefährlich für den Menschen?

Menschen nehmen PFC hauptsächlich über die Nahrung oder über kontaminiertes Trinkwasser auf. Auch erhöhte Konzentrationen von PFC in der Innenraumluft, beispielsweise durch mit PFC behandelte Teppiche, tragen zur PFC-Belastung im Blut bei. Im Menschen binden PFC wie z.B. PFOS an Proteine in Blut, Leber und Niere. Besonders kritisch zu bewerten sind die Weitergabe der PFC von der Mutter zum Kind während der Schwangerschaft und Stillzeit und die langsame Ausscheidung langkettiger PFC aus dem menschlichen Körper.